CSERSZEGTOMAJ
REZI
KARMACS
NEMESBÜK
FELSÕPÁHOK
ALSÓPÁHOK
HÉVÍZ


Zwischen Rezi und Keszthely liegt die Gemeinde mit ihren 1523 Bewohnern. Sie ist wahrscheinlich eine der interessantesten Gemeinden in der Balatonregion. Die sogenannte geöffnete Gemeinde ist flächenmäßig die drittgrößte von Ungarn, da die Häuser in der Gemeinde so weitläufig stehen. Die Bewohner von Cserszegtomaj leben vom Weinanbau und vom Obstbau. Im Friedhof des Tomajer Dorfteils befindet sich die Anna Kapelle im gotischem Stil. In der Ecke des Friedhofes ist der mit Gitter bedeckte Eingang der Brunnenhöhle. Die Gipskristalle der 52m tiefen Höhle mit einem Durchmesser von 120cm kann man nur durch eine vorherige Anmeldung besichtigen. Die bis heute eröffnete Länge der Höhle ist 2400m. Dicht an der Grenze des Dorfes, auf dem 181m hohen Gipfel "Bikedtetõ" steht ein Aussichtsturm von 28m (mit einem Aufzug), der auf den Anlass von dem Botaniker Jenõ Horváth aufgebaut wurde, dessen 20ha großen Park den Interessenten zur Verfügung steht. Auf 5ha des Schutzparkers, die besuchbar ist, sind etwa 34 verschiedene geschützte Pflanzen, 200 Arten von Fichten und Immergrünen zu bewundern. Ein sog. Europa Platz wurde von den Örtlichenstadtvertretungen zum Millenniumsanlass 2000 errichtet.




REZI
KARMACS
NEMESBÜK
FELSÕPÁHOK
ALSÓPÁHOK
CSERSZEGTOMAJ
HÉVÍZ


Über die Lage der Gemeinde mit ihren 1085 Bewohnern erfahren wir etwas mit Hilfe der Linguistik. Der Name "rez" bedeutet Hauptgipfel einer Berggruppe, Hochplateau, Waldwiese. Mit einer i-Endung wird daraus ein Adjektiv formuliert. Ihre bedeutendste Sehenswürdigkeit ist die ehemalige königliche Burgruine Rezi aus dem Jahre 1333 auf dem 418m hohen Gipfel. Ihre Wände von 8-10m sind 120-180cm dick. Alle, die diesen Berg besteigen, haben ein wunderschönes Panorama. Ein anderes beliebtes Touristenziel von der Gegend ist die Tscharda Gyöngyösi.




KARMACS
NEMESBÜK
FELSÕPÁHOK
ALSÓPÁHOK
CSERSZEGTOMAJ
REZI
HÉVÍZ


Die Gemeinde mit 817 Einwohnern ist an der rechten Bachseite Gyöngyös am Fuße des Berges Karmacs zu finden. Der Bach Karmacs durchfließt die ganze Gemeinde. Es ist interessant zu bemerken, dass hier auf einem Grundstück mehrere Hauser aufgebaut wurden, die auch heute noch zu einer sogenannten Wohngemeinde gehören. Zwei Sehenswürdigkeiten sind zu erwähnen. Die eine ist die Sankt Anna Kirche, die 1862 im Neobarockstil aufgebaut wurde. Die andere ist der noch immer stehende Kirchenturm im Friedhof. Er ist die Ruine der ehemaligen gotischen Kirche aus dem 15. Jahrhundert. Hier können wir auch ein Friedhofskreuz mit Barockgeländer bewundern.




NEMESBÜK
FELSÕPÁHOK
ALSÓPÁHOK
CSERSZEGTOMAJ
REZI
KARMACS
HÉVÍZ


Die Gemeinde mit der Bevölkerungszahl von 571 liegt am Talanfang des Baches Köszvényes. Der Ortsname "bük" stammt aus dem ungarischen Name des Baumes "Buche". Der Name "nemes" (adelig) weist darauf hin, das hier einmal Kleinadelige lebten. Mehr als die Hälfte der Dorfbevölkerung lebte noch in den 70er Jahren aus der Landwirtschaft, aber dank der Entwicklung von Hévíz hat das Dorf in den letzten Jahren auch einen größeren Aufschwung erlebt. Bemerkenswert ist die Dorfkirche im Zentrum der Gemeinde. Auf der Stelle der 1730 aufgebauten Sankt Katalin Kapelle steht heute die 1797 gebaute Kirche im Barockstil. Sie wurde zuletzt 1992 renoviert. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die im 18.Jahrhundert aufgebaute Steinbrücke, die seit ihrer letzten Renovierung 1932 wieder betretbar ist.




FELSÕPÁHOK
ALSÓPÁHOK
CSERSZEGTOMAJ
REZI
KARMACS
NEMESBÜK
HÉVÍZ


Der Ortsname Páhok ist die Pluralform des originellen Ortsnamens Páh, der aus dem Verb "páhol" (Leder bearbeiten) stammt. Früher bewohnten die Gegend Lohgerber. Die 560 Bewohner zahlende Gemeinde auf dem Hügel entwickelte sich in den letzten zwei Jahrhunderten langsam, aber gleichmäßig, dank der Entwicklung der Badekultur in Hévíz. Ihre größte Sehenswürdigkeit ist die im Jahre 1872 gebaute Kirche auf dem höchsten Punkt des Dorfes.




ALSÓPÁHOK
CSERSZEGTOMAJ
REZI
KARMACS
NEMESBÜK
FELSÕPÁHOK
HÉVÍZ


Der Ortsname Páhok ist die Pluralform des originellen Ortsnamens Páh, der aus dem Verb "páhol" (Leder bearbeiten) stammt. Früher bewohnten die Gegend Lohgerber. Das Dorf liegt ganz am Fuße des Berges, seine untere Grenze ist ein Flachland. Die Entwicklung von Hévíz und die Urbanisierung von Keszthely hatten einen große Einfluss auf das Dorfbild von Alsópáhok. Die Modernisierung der Häuser und die zielstrebige Gemeindeentwicklung bildeten das heutige Dorf mit 1354 Einwohnern. Die größten Sehenswürdigkeiten in Alsópáhok sind die Barockkirche aus den Jahren 1770-1778 und die 1992 eingeweihte Sankt Florian Statue.




KLEIN-BALATON
PLATTENSEE
HÉVÍZ
UND UMGEBUNG


Westlich des Plattensees, durch hintereinander liegende Hügelketten getrennt, dehnt sich der Kleine-Balaton aus, der mit seinen Geheimnissen, seiner alten Lebensweise und der besonderen Vogelwelt schon immer die Liebhaber der Natur und Wissenschaft anzog. Die mächtige, westliche Bucht des Sees breitete sich ehemals hier, in drei Becken unterteilt aus, das größte Becken war das auch heute als Klein-Balaton bezeichnete Seebecken. Aus dem einst 60 Km2 großen Wassergebiet gibt es heute nur noch eine halbe Km2 freie Wasserfläche, die anderen Flächen hat schon der Torf und die Ablagerung des Schlammes der hier durchfließenden Zala bedeckt. Die Ablagerungen haben heute eine Dicke von 3-4 m. 1483 sind noch Pilger hier durchgezogen, oft in Kämpfe und Wasserschlachten verwickelt. In türkischen Zeiten waren fast ständig Kleinkriege an seinem Ufer, später, im XIII. und XIX. Jahrhundert, fuhren zwischen den Ufern die Kähne der Fährmänner. Dies bis 1839, bis die Ufer durch eine Brücke bei Fenékpuszta zusammengerückt und damit der kleine vom großen Balaton abgetrennt wurde. Eine mächtige Dürre herrschte daraufhin zwischen 1834 und 1837, auch die Luft hatte den Geschmack von Staub und da entstand der Plan eine grob e Aufschüttung herzustellen, die zwei Teile des Sees mit einer Brücke zu trennen, um einen direkten, fahrbaren Weg zwischen dem Somogyer- und Keszthelyer-Uferabschnitt zu gewinnen. Die Folge war dann die Austrocknung im Jahre 1922, weil die Zala ihr Wasser in den Balaton und nicht mehr in den Klein-Balaton lieferte, woraufhin der Kleine-Balaton größtenteils verschwand. Schilfbedeckte, sumpfige Gebiete blieben an seiner Stelle. Die zwei kleinen inneren Seen existieren aber noch, sie sind heute Naturschutzgebiete, mögliche Beobachtungsorte für Reiher und andere seltene Vögel. In ihrer Nahe, auf der mit großen Bäumen umrahmten Dias-Insel unterhält der Landesumweltschutz- und das Naturschutzamt eine Warte. Die mächtige Schilfwildnis, die auch noch heute fast 1800 ha beträgt, durchschneidet die Zala. Das Klein-Balaton Reservat darf nur mit der Erlaubnis des Landesumwelt- und Naturschutzsamtes betreten werden. In letzter Zeit strebte man an, mit Entwässerungen die verbliebenen feuchten Gebiete trocken zu legen und zu Weiden und Ackerland umzugestalten. Vom heutigen Gebiet des Klein-Balatons wurden 1403 ha für geschützt erklärt, dies sichert die Störfreiheit und den Lebensraum der Wasservögel. Beinahe 80 nistende Vogel-Arten werden hier beobachtet, solche, die westlich von uns nicht mehr vorkommen und solche auch, denen dieses Gebiet der südlichste Brutort ist. Auf dem Gebiet des Klein-Balatons leben in großer Zahl u.a. der Große Reiher, der Kleine Reiher und die Scharbe oder der Kormoran. Auf den für das Ansiedeln geeigneten Gebieten des Klein-Balatons erstrecken sich die Fürster-Auen. Die einheimischen Weiden-, Pappel-, Erlenbäume, die Stieleichen- und Ulmenauen gedeihen immer mehr, machen die Gegend schön und stimmungsvoll und sind wunderbare Nistorte für Vögel. Der Schlamm der Zala, die den See damit verunreinigte, soll nach den neuen Plänen demnächst entfernt werden. Mit der Verbindung des Klein-Balaton's mit dem großen See , also mit der Wiederherstellung der alten Verhältnisse, hat man somit wesentliche Verbesserungen vor. Diese Seen-Verbindung würde nämlich den freien Wasserspiegel erhöhen und so die Lebensorte der geschützten Vogelwelt vergrößern, also würde nicht nur dem Balaton, sondern auch dem Natur- und Artenschutz helfen.


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